Hallo,
ich heiße Pia Funfack und bin 24 Jahre alt. Ich studiere im 7. Semester Wirtschaftspsychologie und belege auf Grund des Diplomstudiengangs die beiden Schwerpunkte Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Markt- und Werbepsychologie. Nebenbei arbeite ich als Werkstudentin im Bereich Marketing.
Im Rahmen des Kurses Projektseminar werde ich auf dem Blog „Werbung out oft the Box“ interessante Inhalten zum Thema „Apps“ erarbeiten. Ich habe mich für dieses Thema entschieden, da Apps in den letzten Jahren sehr schnell, sehr populär geworden sind.
Das Thema Apps finde ich sehr interessant da sie einen komplett neuen und oft sehr kreativen Weg darstellen die Kunden anzusprechen. Ich freue mich darauf Apps von allen Seiten zu beleuchten und dabei mehr über die kleinen Programme zu erfahren.
„Apps“ ist die Kurzform für die englische Bezeichnung Application zu Deutsch „Anwendungsprogramm“ und wird schon seit Jahrzehnten in der IT-Branche genutzt. Die App ist ein Teil einer Software die im Internet, auf dem Computer, auf dem Handy oder anderen elektrischen Geräten läuft und vielfältige Funktionen erfüllen kann. Der Begriff wurde in letzter Zeit vor allem bekannt für die Anwendung auf internetfähigen Handys, wie dem iPhone, und insbesondere seit der Einführung von Apple’s App Store im Jahr 2008.
Auch wenn Apple durch die Popularität des iPhones den Begriff „Apps“ mehr oder weniger geprägt hat gibt es, weiterhin vom Google Betriebssystem Android Applikationen die auch als Apps bezeichnet werden. Es gibt sowohl kostenfreie als auch kostenpflichtige Apps.
Apps helfen dem Nutzer, den (Arbeits-)Alltag indiviudell angenehmer und praktischer zu gestalten oder dienen der reinen Unterhaltung.
http://www.pcmag.com/encyclopedia_term/0,2542,t=app&i=37865,00.asp
http://google.about.com/od/a/g/apps_def.htm
Wie schon in der Defintion erwähnt gibt es verschiedene Arten von Apps. Es können zwei große Hauptkategorien unterschieden werden, Apps die einen Service- Mehrwert bieten wie die Bereitstellung von Informationen und solche die zur Unterhaltung genutzt werden.
Beispiele für Apps mit Service-Mehrwert:
Beispiele für Apps zur Unterhaltung
Laut Tanja Kiellisch(Internetagentur, kernpunkt GmbH), meiner Co-Autorin, sollten Apps idealerweise in beiden Bereichen einen Mehrwert bieten. Auch unterhaltende Apps sollten einen Mehrwert bieten, damit die Nutzer sie immer wieder aufrufen.
Beispiel Game: Ein Online- Spiele macht noch mehr Spaß, wenn es sich um ein Gewinnspiel handelt oder der Nutzer zum Beispiel auf die Dauer sein Gehirn damit trainieren kann. Eine App, die aktuelle Bundesligaspielpläne anbietet wird noch öfter genutzt, wenn zusätzlich die Live- Übertragung der Spiele und ausführliche Spielerportraits vorgestellt werden. Die Verwandlund des iPhones in ein Bier (iBier) zum Beispiel ist lustig, bietet aber keinen Mehrwert und wird wahrscheinlich nicht dauerhaft genutzt.
Die verschiedenen Apps sind an die jeweilige Zielgruppe angepasst und können über ein Online-Portal bezogen und installiert werden.
Apps mit und ohne Internet Die meisten Apps benötigen eine permanente Verbindung des Endgeräts mit dem Internet. Allerdings gibt es auch “Stand- alone- Applikationen” die ohne dieses auskommen, wenn sie keine ständige Aktualisierung und keine Datenaustausch übers Internet benötigen, wie z.B. Spiele, Taschenrechner, Wörterbücher, Sportprogramme uvm.
Wo und wie kommen Apps zum Einsatz
Wenn von Apps in Bezug auf neue Marketingformen gesprochen wird, sind noch hauptsächlich Apps für das mobile Endgerät gemeint. In naher Zukunft werden aber auch z.B. Fernsehgeräte auf den Markt kommen auf welchen Apps Anwendung finden. MIt Hilfe geeigneter Apps soll das Smartphone durch wenige Klicks mit neuen Funktionen, Spielen oder Programmen ausgestattet werden. Die Auswahl an verschiedenen Apps ist riesig. Derzeit gibt es schon weit über 100.000 Apps im Apple Appstore der ausschließlich Programme für das iPhone enthält (Schmitt, 2010). Aber auch der Online Markt von Google hält mittlerweile mehr als 50.000 Apps für die Android-Gemeinde bereit (Top News, 2010). Die besondere Attraktivität von Smartphones wie dem iPhone liegt eben in dieser Erweiterung des eigenen mobilen Endgeräts, mit mehr oder wenigen sinnvollen Programmen, die es einem ermöglichen das Handy an den individuellen (Arbeits-) Alltag bestens anzupassen oder einfach zur Unterhaltung dienen.
Unternehmen bieten Apps aus verrschiedenen Gründen an. Zum Einen besteht die Möglichkeit direkt mit Apps Geld zu verdienen oder sie als Marketinginstrument einzusetzen.
Als Marketinginstrument werden Aspps dazu genutzt auf eine völlig neue Art mit der Zielgruppe in Kontakt zu treten und/ oder dabei eine neue Zielgruppe anzusprechen. Dabei soll die Marke durch geeignete Apps erlebbar und emotioanl aufgeladen werden um so nachhaltig die Reputation und das Image zu stärken. Die Apps sind meist kostenlos und sollten einen Mehrwert für den Kunden darstellen und zur Unterhaltung dienen. Ziel ist, dass sich die Kunden/ Zielgruppe mit der Marke beschäftigt.
Beispiele hierzu:
Verdienstmöglichkeiten mit den iPhone Apps
Vor einiger Zeit war es für Einzelpersonen kaum möglich kleine Programme die nützliches bieten zu vermarkten, da sie erst einmal einen neuen Vertriebskanal hätten aufbauen müssen und einen Publisher suchen, was auf Grund der hohen Kosten und der Unsicherheit ob das Programm ankommt meist nicht sinnvoll war.
Insbesondere selbstständige Entwickler haben heutzutage die Möglichkeit Apps zu entwickeln und diese ohne einen Publisher erfolgreich zu vermarkten. Es existiert kaum eine andere Umgebung die es Entwicklern so einfach macht Programme zu entwickeln und diese zu Vertreiben. Auch wenn die APPs meist nicht teuer sind sondern für durchschnittlich einen Euro erhältlich sind kann sich dies schnell aufsummieren da eine enorm hohe Anzahl an Sofortkunden aus vielen Ländern Zugriff auf die APP hat. Auf Grund der vielen potentiellen Sofortkunden steigt der Reiz eine kostenpflichtige App zu entwickeln stetig.
Die Zahl der Endnutzer, also der potentiellen Sofortkunden, steigt stetig an, insbesondere auf Grund der Tatsache, dass das iPhone seit neuestem in vielen Ländern ohne Vertrag zu kaufen ist. Apple stellt den Entwicklern für Apps Handwerkszeug wie im iPhone Dev Enter zu Verfügung.
Für Unternehmen die einen externen Entwickler beauftragen gilt sich vollständeig im Klaren darüber zu sein, wie die App aussehen und was sie beinhalten soll. Es ist sinnvoll ein Lastenheft anzulegen um schriftlich festzuhalten was für Ansprüche an die zu entwickelnde App gestellt werden. (vgl Neuerberg, 2009)
Praxisbeispiel

Der Programmierer Ethan Nicholas entwickelte ein Spiel für das iPhone, den Mini-Shooter „iShoot“. Von diesem Spiel wurden im AppStore shcon mehrere tausend kopien verkauft wodurch Ethan Nicholas schon über 800.000 Dollar verdiente. Dieses Beispiel ziegt dass auch privat Personen ohne bekannten Namen gewinnbringend Apps entwickeln und verkaufen können (Bernd, 2009).
Worauf Unternehmen generell achten sollten wenn sie mit dem Gedanken spielen eine App zu entwickeln wird im nächsten Eintrag näher erläutert.
Bernd (2009). Mit iPhone Apps Geld verdienen.www.phonereloaded.de
http://www.phonereloaded.de/mit-iphone-apps-geld-verdienen/
Neuerberg, R. (2009). Verdienstmöglichkeiten mit iPhone Apps.
http://www.selbstaendig-im-netz.de/2009/10/27/technik/verdienstmoeglichkeiten-mit-iphone-apps/
Schmitt, C. (2010). Mobile Marketing mit iPhone Apps im B2B.
http://www.media-treff.de/index.php/2010/03/04/mobile-marketing-mit-iphone-apps-im-b2b/
Top News (2010). 50.000 Applikationen: android-Market macht Jagd auf App Store.
http://www.inside-handy.de/news/18023.html
http://www.mobilecrunch.com/wp-content/uploads/2009/02/6a00d8341bfa6953ef010536c49311970b-500wi.jpg
10 Tipps für die Markteinführung von iPhone Apps
Meine Co-Autorin, Tanja Kiellisch von der kernpunkt GmbH, beschreibt 10 Punkte die Unternehmen bei der Entwicklung von Apps und deren Vermarktung beachten sollten.
1. Das Endgerät: Es lebe das iPhone Elegant, hip und praktisch – so lässt sich das iPhone mit wenigen Worten beschreiben. Die Funktionalitäten sind einfach und intuitiv zu erlernen, so dass der Umgang mit dem Gerät schnell zur Routine wird. Die Oberfläche passt sich den Anforderungen des Nutzers an. Das iPhone wird schnell zu einem persönlichen Informationsspeicher und Wegweiser, der auf die speziellen und lokalen Wünsche des Nutzers vorbereitet ist. Im Internet kann der Nutzer via EDGE, UMTS oder WLAN surfen. Kurzum: Das iPhone gilt momentan als kleines multimediales Wunder, das mit nützlichen und unterhaltenden Funktionen aufwartet. Die Nutzung wird in den kommenden Monaten weiter ansteigen, denn kostengünstige Tarifmodelle und die Errungenschaft eines Statussymbols verlocken zum Kauf.
2. Das Unternehmen: Inhalte überprüfen
Nur weil eine Technologie im Trend liegt heißt das noch lange nicht, dass ihre Verwendung für jedes Unternehmen Sinn macht. Innovationen können, falsch oder überflüssig eingesetzt, schnell zu einer Stolperfalle werden. Unternehmens-verantwortliche sollten deshalb sehr genau darüber nachdenken, welche Informationen sie mit einer iPhone App transportieren können, die auf dieses Medium zugeschnitten sind. Optimal ist eine mobile Verlängerung der
Website-Inhalte, die für den iPhone-Besitzer einen Zusatznutzen darstellt. Ob es sich dabei um ein Informations-, Kommunikations- oder Unterhaltungs-Tool handelt, hängt stark von der Produkt- bzw. Dienstleistungspalette des
Unternehmens ab.
3. Die Zielgruppe: Wer braucht eine App?
Sind die Inhalte gesichert, sollte im nächsten Schritt überprüft werden, ob sich die eigene Zielgruppe überhaupt für ein mobiles Angebot interessiert. Nicht jeder Online-Nutzer ist automatisch auch am mobilen Internet interessiert. Oder sollen neue Nutzergruppen angesprochen werden, um eine Erweiterung des Interessentenkreises zu bewirken? In diesem Fall kann sich der Einsatz einer App ebenfalls lohnen. Ist die Relevanz der Zielgruppe geklärt, muss überlegt werden, inwieweit diese sich mit dem mobilen Angebot auseinandersetzen möchte und welche Ansprüche sie an die Funktionen stellt. Hier sollte auf bereits bestehende Zielgruppen-Charakteristika zurückgegriffen oder eine Zielgruppenbefragung anvisiert werden.
4. Die App: Mobiles Vergnügen
Eine App sollte zunächst einmal das emotionale Grundbedürfnis des Nutzers befriedigen: Spaß. Der Einsatz einer App ist nicht zwingend notwendig, um den Alltag zu bewältigen, er wird aber um ein Vielfaches spannender und amüsanter
mit ihr. Spaß allein reicht jedoch nicht aus: Zusätzlich sollte die App als Lösung für ein individuelles Problem zur Verfügung stehen und durch Funktionalität überzeugen. Eine Platzierung der App im App-Store ist selbstverständlich, um die Vermarktung anzukurbeln. Je preiswerter eine App gehalten wird, desto eher werden die Interessenten bereit sein, sie zu testen.
Nach Kroeber- Riel & Weinberger (2003) kann unter Involvement die innere Beteiligung und das Engagement bezeichnet werden mit welchem sich die Konsumenten der Marketingkommunikation zu wenden.
Bei der Zuwendung zu Apps kann von einer High- Involvement Situation ausgegangen werden.
Kunden und Interessenten von Apps suchen meist gezielt nach bestimmten Anwendungen für ihre eigenen Interessen. Die Werbebotschaft vieler Apps ist jedoch meist nicht auf Anhieb zu erkennen sondern wird unterschwellig mit dem Programm mitgeliefert, d.h. die Aufmerksamkeit gegenüber der
Werbebotschaft an sich ist zunächst eher gering.
Wer über die Entwicklung einer App nachdenkt, sollte sich immer genau fragen, wer seine
Zielgruppe ist und welche Anwendungen sie als unterhaltsam, informativ oder praktisch empfinden.
Auch eine hervorragend programmierte App wird nicht erfolgreich sein, so lange sie der Zielgruppe keinen Mehrwert bietet und diese sich nicht mit den dargebotenen Inhalten identifizieren kann.
Dabei sollte der Markenauftritt immer äußerst dezent im Hintergrund gehalten werden, gleichwohl aber das Angebot zu weiterführenden Informationen (zum Beispiel per Link auf eine Microsite) vorhanden sein.
Kann der Nutzer die App in seinen Alltag integrieren und akzeptiert sie als nützliches Service-, Informations- oder Entertainment-Angebot, ist das Ziel einer hohen Involvement-Situation erreicht.
Die App muss eine spürbare positive Veränderung für den Nutzer bringen, damit er sich mit ihr beschäftigt und bestenfalls mit ihr identifizieren kann.
Risiken:
Es bestehen verschiedene Risiken die auf Unternehmen mit der Einführung von Apps zu kommen können.
Laut Aleksandra Schmid existieren die folgenden drei Risiken bei der Verwendung von Applikationen:
Es liegt in der Hand des Nutzers ob und wie lange eine App auf dem Smartphone angewendet wird. Ist der gewünschte Mehrwert nicht erkennbar oder hat sich abgenutzt wird die App kurzerhand gelöscht. Dies kann negative Folgen für das Image, den Ruf und letztlich die Markentreue gegenüber dem Unternehmen hervorrufen.
Chancen:
Für Unternehemn beinhaltet das Marketing mit Apps insbesondere die folgenden Vorteile:
Schmid, A. (2009). Interview:Apps im Mobilen Marketing „ Eine Applikaiton ist keine mobile
Website“. Www.mobile-zeitgeist.com
http://www.mobile-zeitgeist.com/2009/10/08/interview-apps-im-mobile-marketing-eine-applikationist-
keine-mobile-webseite/
App als Marketing-Tool: Currywurstliga
Diese App wurde in Zusammenarbeit mit der Hela Gewürzwerk Hermann Laue GmbH und der Internetagentur kernpunkt GmbH, mit der Hilfe meiner Co-Autorin Tanja Kiellisch (Leiterin Marketing bei der kernpunkt GmbH) konzipiert, gestaltet und realisiert.
Das Ziel ist es die Marke Hela und insbesondere die Klassiker aus dem Sortiment Curry Gewürz Ketchup über neue Kommunikationskanäle zu emotionalisieren und einen engeren Kontakt zur Zielgruppe auf zu bauen.
Zielgruppe
Currywurstliebhaber und Curry-Ketchup Liebhaber sowie solche die es werden wollen.
Die App- Currywurstliga auf dem iPhone:
Über eine kostenlose iPhone App, die im Apple Store verfügbar ist, können Currywurst-Fans zeigen, wie schnell sie eine Currywurst verspeisen können. Das Spiel weist drei Schwierigkeitsgrade auf: Die 3. Liga „Delikat“, die 2. Liga „Scharf“ und die 1. Liga „Extra-Hot“. Die Namensgebung basiert auf den gleichnamigen Hela Gewürz Ketchup Sorten. Nachdem sich der Spieler für einen Schwierigkeitsgrad entschieden hat, steht er vor der Aufgabe, eine Currywurst so schnell wie möglich auf zu essen. Dazu muss er die Wurststückchen durch hin und her bewegen mit Hela Gewürz Ketchup bedecken. Mit Doppeltap auf den Bildschirm des
iPhones isst er es schließlich auf. Der Spieler kann entweder eine neue Runde spielen oder hat die
Gelegenheit, am Hela Gewinnspiel teilzunehmen. Dafür wird er auf die Microsite www.currywurstliga.de weitergeleitet. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, seine Erfolge direkt auf Facebook zu kommunizieren.
Involvementsituation der Zielgruppe
Die Zielgruppe der Currywurstliga- App kann sich mit den Inhalten identifizieren und es wird ein Mehrwert in Form von Unterhaltung und eines Gewinnspiels geboten. Der Markenauftritt ist im Hintergrund und dennoch besteht das Angebot zu weiterführenden Informationen durch eine Microsite. Die App kann eine spürbare positive Veränderung für den Nutzer bringen da sich die Zielgruppe mit den Inhalten beschäftigt und sich mit diesen identifizieren kann. Das Ziele einer hohen Involvementsituation ist gegeben, da der Nutzer der Currywurstliga App diese in seinen Alltag integrieren kann und sie als Entertainment- Angebot akzeptiert.
Chancen
Die Chancen der Currywurstliga- App decken sich mit den Chancen die eine App allgemein bietet.
Insbesondere die folgenden Chancen kann die Currywurstliga-App für sich verbuchen:
Risiko
Das „Haupt-Risiko“ wie bei vielen Marketing-apps darin, dass sich der Mehrwert im laufe der Zeit abnutzt. So besteht auch bei der Currywurstliga App das Risiko dass die Nutzer das Spiel nach einer gewissen Zeit nicht mehr interessant finden und von ihrem iPhone löschen. Da bei dieser App allerdings die Möglichkeit besteht echte Preise zu gewinnen und man gegen andere App- Nutzer spielt dürfte es länger dauern bis sie sich abnutzt. Zudem denke ich dass sich das Image und die Markentreue nicht verschlechtert wenn die App einmal nicht mehr den Anforderungen genügt da die Nutzer lange Zeit vom Mehrwert der App zehren konnten.
Nachdem weit aus mehr Chancen als Risiken bei der Currywurstliga-App exisitieren ist die
Wahrscheinlichkeit groß, dass das Ziel die Marke Hela und ihre Produkte zu emotionalisieren und
einen engeren Kontakt zur Zielgruppe aufzubauen verwirklicht werden kann.
Begleitende Social-Media-Maßnahmen
Im Vorfeld wurde das Spiel auf Twitter (www.twitter.com/currywurstliga) und Facebook (www.facebook.de/currywurstliga) angekündigt. Auf beiden Kanälen wurde auf eine unverwechselbare Darstellung der Marke geachtet. Die Auseinandersetzung der Zielgruppe mit der Marke wird durch Redaktionelle Inhalte rund um
die Themen Currywurst, Grillen und Curryketchup unterstützt . Nach dem Launch von App und Microsite wird der Kontakt zu den Nutzern weiter gefördert und ausgebaut, indem kontinuierliche begleitende Kommunikationsmaßnahmen statt finden, die vorwiegend auf Twitter und Facebook umgesetzt werden. Ziel ist die dauerhafte Kommunikation mit den Nutzern, um die Marke Hela greifbar und sympathisch abzubilden sowie der damit
verbundene Ausbau des Kundenservices. Unterstützt wurden die Social-Media-Aktivitäten durch ausgesuchte Maßnahmen der Online-PR, beispielsweise durch die Veröffentlichung der Aktion in themenaffinen Blogs. Die kernpunkt GmbH kümmerte sich um die Konzeption und Umsetzung der Kampagne sowie um alle begleitenden
Kommunikationsmaßnahmen.
http://www.kernpunkt.de/de/presse/aktuelles/11082010-presse-hela.html
http://www.kernpunkt.de/de/referenzen/hela.html
www.facebook.de/currywurstliga
www.twitter.com/currywurstliga
App-Nutzung in Deutschland und USA
Deutschland
Laut Axel Stempel, Geschäftsführer vom Marktforschungsinstitut Heute und Morgen GmbH, hatbereits jeder zehnte Bundesbürger (11%) Apps auf sein Handy geladen oder nutzt diese regelmäßig. Weiterhin wurde ermittelt das ein fünftel der App-Nutzer (21%) die Apps häufiger nutzen als das Internet und jeder zweite Deutsche der Ansicht ist, dass Unternehmen nicht am Thema Apps vorbeikommt.
Auch das Statistikportal „statista“ veröffentlicht eine Studie (Stand 21.01.2010) die zeigt dass Apps immer mehr genutzt werden, auch wenn es noch viele Personen gibt die Apps nicht nutzen.
USA
Das amerikanische Marktforschungsunternehmen Nielsen hat sich in einer Studie “App Playbook“ mit der Nutzung von Apps beschäftigt. Dafür wurden in den USA rund 4200 Menschen befragt, die mindestens eine App in den letzten 30 Tagen auf ihr Smartphone geladen haben. Wie das folgende Balkendiagramm zeigt sind vor allem Spiele, Musik und Soziale Netzwerke sehr beliebt bei den App- Nutzern. Aber auch Wetterdienste, Nachrichten und Videos werden häufig genutzt.
Die Studie von Nielsen deckt sich mit einer veröffentlichten Liste von Comscore, eines der
führenden Unternehmen im Bereich der Messung der digitalen Welt. Comscore veröffentlichte 2009 die 25 meist geladenen Apps aus dem Appstore.
Wie zu erkenn ist verwenden immer mehr Menschen Apps in ihrem Alltag. Am beliebtesten sind derzeit noch Spiele aber wer weiß, was in Zukunft noch alles auf uns zu kommt.
Stempel, A. (2010). Jeder zehnte Deutsche nutzt Apps- selbst Versicherungsabschlüsse über Apps vorstellbar. Marktforschung und Beratung www.heuteundmorgen.de
http://www.heuteundmorgen.de/frontend/downloads/2010_04_07_pm_apps_heute_und_morgen_gmbh.pdf
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/157011/umfrage/nutzung-von-apps-auf-dem-mobiltelefon/
http://blog.nielsen.com/nielsenwire/wp-content/uploads/2010/06/app-playbook.png
http://www.touchgaming.de/2009/04/11/news-meist-geladene-apps/
Im Allgemeinen ist davon auszugehen dass sich das Online-Marketing in den kommenden Jahren durch die Nutzung des mobilen Internets stark verändern wird.
Bezüglich der zukünftigen Entwicklung von Apps sind die Experten geteilter Meinung.
Es gibt Stimmen die davon ausgehen dass sich Apps als Marketing-Instrument in der Breite nicht rentieren da die Entwicklung einer eigenen App unter Umständen sehr kosten intensiv sein kann. Einige Experten vertreten die Meinung dass sich in Zukunft mobile Websites gegenüber den Apps durchsetzten werden und diesen somit den Rang ablaufen werden. (vgl. eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., 2010)
Rafaela Möhl vom Online-Handytarif-Berater Teltarif geht im Gegensatz dazu davon aus, dass auch in Zukunft die Apps in ihrer Bedeutung und Popularität steigen. Zum einen auf Grund der Tatsache, dass jeder sein Handy an seine eigenen individuellen Bedürfnisse anpassen kann. Andererseits wird zudem erwartet, dass zukünftig Apps auch auf anderen Geräten wie dem Fernseher genutzt werden können.
Auch Ilja Laurs, CEO von GetJar ein führender unabhängiger Online-App-Store, ist der Ansicht, dass die Apps in 10 Jahren mindestens genauso wichtig werden wie das Internet heute schon ist und das die Beliebtheit von Apps in Zukunft mit der von Websites heutzutage gleichzusetzen ist.
Meine Co-Autorin, Tanja Kiellisch von der kenpunkt GmbH sagt zur Zukunft von Apps folgendes:
„Apps helfen den Anwendern, ihren Alltag organisierter, informativer oder unterhaltsamer zu gestalten. Sie sind einfach und günstig zu erwerben. Sie können eine Bereicherung für den Nutzer darstellen, wenn Sie auf seine Bedürfnisse hin gestaltet sind. Apps können aber auch schnell in Vergessenheit geraten, wenn sie keinen Mehrwert bieten. Die Mini-Dienste für Smartphones sind Zusatzleistungen, die von Unternehmen oder Einzelpersonen zur Verfügung gestellt werden, um den Anwendern zusätzlichen Service oder Unterhaltungswert zu bieten. Somit sind sie eine gute Ergänzung zu einem bereits bestehenden Angebot und eine hervorragende Möglichkeit, um neue
Nutzerkreise anzusprechen. Dennoch würde ich sie nicht als unverzichtbaren Teil innerhalb einer Online-Marketing-Strategie ansehen, denn Zeitpunkt, Zielgruppe und Inhalte der Apps spielen eine sehr große Rolle bei ihrer Etablierung als akzeptierter Kommunikationskanal.“
Ich denke dass Apps in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Sieht man sich die Statistiken an die einen deutlichen Anstieg der App-Nutzung zeigen wird klar, dass diese Anwendungen immer beliebter werden. Insbesondere wenn Apps nicht nur auf dem mobile Endgerät wie Smartphones sondern auch auf Fernseher und andere nicht mobilen Geräten angewendet werden können ist eine Steigerung der App-Nutzung auch in Zukunft gut denkbar.
eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. (2010). Mobile Technologie Wie sieht die Zukunft der Apps aus?
http://nds-ost.business-on.de/mobile-technologie-applikation-app-stores-marketing-_id1606.html
http://www.tecchannel.de/news/themen/business/2020623/mobile_apps_werden_bis_2020_wichtiger_als_web/
Liebe Pia,
da kann ich Dir nur zustimmen – die Apps nehmen laufend zu und werden zu einem immer wichtigeren Teil unseres Lebens. Ich sehe es an mir selbst! Und ich freue mich auf viele weitere Apps, die man in Zukunft nicht nur auf dem Smartphone und iPad nutzen kann.